18 Mulder und Scully wurden von dem Piepsen des Weckers wach, den Mulder eingestellt hatte. Scully hatte sich von den Strapazen gestern schon einigermaßen wieder erholt. Sie lagen sich im gemeinsamen Bett genau gegenüber und schauten sich an. „Scully, wie geht es Ihnen?" Sein Blick vertiefte sich in ihren Augen. „Mir geht es ganz gut. Es war nur der Schock." antwortete sie unglaubwürdig. Mulder fühlte mit ihr. „Sie können ruhig zu Ihrer Mutter nach Washington fliegen." „Was soll mir das denn nützen? Sie ist doch tot und ich kann nichts mehr für sie tun, außer ihre Beerdigung zu organisieren. Außerdem lenkt mich der Fall auch ab." Mulder sah sie zweifelnd an und ging dann ins Bad. Mulders Handy klingelte und da Mulder im Bad war ging sie dran. Eine Stimme erklang, ohne dass sie sich überhaupt melden konnte. „Agent Mulder, wir wollen jetzt schon Jeremy verhören und könnten Sie dafür Sorgen, das mir Agent Scully nicht über den Weg läuft. Aber am besten sagen Sie ihr, das sie zurück nach Washington fliegen soll oder noch besser im Bett bleiben soll. Kommen Sie denn jetzt?" „Ja wir werden kommen." sagte Scully. Norris stockte der Atem als er Scullys Stimme am Handy hörte. Jetzt hatte er schon wieder alles falsch dargestellt. Nun konnte er ihr bestimmt nicht mehr unter die Augen treten. Als er aus dem Bad kam, sagte ihm Scully, was denn der Sheriff alles so schönes am Telefon gesagt hatte. „Oh, Scully tut mir leid, dass Sie das Gespräch mit angehört haben." Sie schaute ihm vorwurfsvoll in die Augen. „Hätten Sie denn versucht mich unter Lügen hier zu behalten?" „Glauben Sie das etwa wirklich?" fragte er ziemlich überrascht. „Ich denke schon, das Sie mich belügen würden um mich zu schonen" Er blickte ihr tief in die Augen und antwortete: „Scully, ich hätte Sie nicht belogen, ich habe eigentlich gedacht das Sie mir vertrauen würden." Er kam näher und gab ihr einen Kuß auf die Wange. „Nun Scully, lassen Sie uns gehen." Als sie dann fertig waren, fuhren sie zum Sheriff und Mulder erzählte ihr, was gestern alles geschehen ist. Sie betraten nebeneinander das Büro und begrüßten den Sheriff. „Guten Morgen." „Agent Scully, es tut mir leid was alles passiert ist. Als Entschädigung würde ich Sie nachher gerne zu einem Kaffee einladen." Sie sah ihn eiskalt an und folgte dann Mulder. Sheriff Norris ging schon mal zum Verhör. Als der Sheriff schon beim Verhör war herrschte eine Stille in der Etage. Es war noch früh und sie waren die einzigen hier. „Scully, Sie waren aber hart." „Wollten wir nicht zum Verhör gehen. Scully folgte Mulder auf dem langen Gang. Als sie an einer Tür vorbei kamen, hörte sie ein „Psst" Sie erkannte Whitman der an der Tür hervorschaute? Sie sah zu Mulder, der ihr Stehenbleiben nicht mekre und ging zu ihm. Als die Tür geschlossen wurde, drehte sich Mulder um, da er auch das Geräusch hörte. „Scully!!!" rief er. Whitman schloß darauf seine Tür ab. Mulder merkte es und lief zur Tür und als sie abgeschlossen war, klopfte er wie wild dagegen und rief: „Scully!!! Scully!!!" „Dana, ich muss dir was sagen." Mulder hämmerte gegen die Tür. „Ich wollte nicht das dein Partner es mitbekommt. Lass ihn nur klopfen." Was gibt es denn so dringendes?" Scully stand an der Wand und Jean dicht an ihr. „Ich habe mich gestern ins Krankenhaus geschlichen und mir die Akte von Jeremy McKay geholt, die in einem Tresor von einem Doktor Bilton war. In der Akte stellte ich fest, das Jeremy, eine undefinierbare Blutgruppe hat und das seine ganzen Geburtsdaten fehlen. Es standen nur zwei kleine Daten am Rand, einmal der 1.1 1865 und unter Jeremys Namen stand der 1.1 1994. Wenn das sein Geburtsdatum wäre, hieße es, dass er erst vier Jahre alt wäre..." Scully und Whitman ignorierten das klopfen. Mulder dachte an das Schlimmste und brach schließlich die Tür auf. Dann sah er Scully mit Jean eng aneinander an der Wand stehen. „Scully, warum haben Sie mir denn nicht geantwortet? Und was soll das überhaupt?" Dana und Jean sahen sich an und er flüsterte ihr etwas ins Ohr. „Du darfst das ihm aber noch nichts sagen. Versprochen?" Doch bevor Scully antworten konnten meldete sich Mulder wieder zu Wort. „Was darf sie mir nicht sagen? Scully, ich dachte Sie vertrauen mir." Sie sah ihn zweifelnd an. „Ok, aber erst nach dem Verhör." Sie nickte. Als Scully und Mulder hinaus gingen sah Whitman noch: „Ach Dana, es tut mir leid wegen deiner Mutter. Wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann brauchst du es nur zu sagen." Sie sah ihn nickend an. Sie gingen jetzt zum Verhör. „Scully, was sollen Sie mir nicht sagen? Ich dachte Sie würden mir vertrauen." Was verheimlicht sie mir? „Mulder, konzentrieren Sie sich erst mal auf das Verhör." Norris verhörte Jeremy schon, was man schon von weitem hörte. „Jeremy, warum hast du Agent Mulder beobachtet?" brüllte er ihn an. Jeremy saß wie angewurzelt da und gab keinen Ton von sich. „Wo ist Liza? Hast du sie entführt?" Sollte er doch schreien dachte Jeremy. „Beantworte mir jetzt die Gott verdammte Frage." Norris wurde richtig wütend. Mulder wechselte mit Scully einen kurzen Blick und er mischte sich in das Gespräch ein. „Wieviel kriegst du von ihnen?" mischte sich Mulder ein und er zückte einen 50 Dolllar Schein. „Du bekommst den Schein, wenn du mir einige Fragen beantwortest. „Was ist mit den Mädchen passiert?" fragte Mulder. „Sie wurden durch das Licht entführt. Mehr weiß ich auch nicht." Scully schaute zu Mulder ungläubig hinüber. Er zückte einen 200$ Schein. „Du bekommst ihn nur wenn du alles auspackst." Jeremy war ein gieriger Junge, der nur an Geld dachte. Und dann willigte er ein. „Es gibt zwei Brüder, Dan und Craig Banzali. Zuerst war es nur Craig, jetzt ist es aber auch Dan, der die Straßen unsicher macht. Craig dealt mit Drogen und verlangt von vielen Schutzgeld. Ich glaube er weiß, wo de Mädchen sind." „Wieso bist du denn vor mir Weg gelaufen?" „Ich hatte Angst, ich dachte Sie kämen aus dem Licht." „Was hast du für einen Kontakt zu den Jungs?" „Einen erpressenden." Mulder sah ihn verwirrt an. Jeremy hoffte, das sie ihm das nicht glauben würde, denn bei jedem Verhör, als er Teile der Wahrheit sagte glaubte ihm niemand. Man sagte ihm immer nur er gucke zuviel Star Trek und Star Wars. „Krieg ich jetzt den Schein?" „Nein" meldete sich Scully zu Wort. Alle sahen Scully verwirrt an. „Wer ist dein Arzt?" Jeremy sah sie verwirrt an. „Doktor Bilton, er behandelt mich schon von klein auf." „Wann bist du geboren?" Mulder sah sie verwirrt an, was sollten diese Fragen. „Das werden sie mir zwar nicht glauben. Am 1.1.1994." „Das kann doch gar nicht sein, er ist acht Jahre alt." mischte sich Norris ein. „Darf ich jetzt gehen?" Scully sah zu dem verwirrten Mulder hinüber, der Jeremy dann den Schein gab. Er nahm den Schein und lief aus dem Gebäude. „Scully, was sollten diese Fragen? Das Verhör hatte ich mir anders Gedacht. Sheriff, könnten sie mir denn die Krankenakten der Jungs besorgen?" „Warum denn, derbJunge lügt, er ist ein wahnsinniger Science-Fiction Fan und alles was Science-Fiction ist stempelt er als real ab." „Besorgen Sie mir die Akten, oder nicht??" Norris nickte und darauf nahm Mulder Scullys Hand und lief mit ihr durch das Gebäude. „Mulder!!" schrie sie. „Was soll denn das?" Mulder blieb stehen und Scully richtete ihren Blazer wieder her. „Das erkläre ich Ihnen unterwegs, wir dürfen nur nicht Jeremy verlieren." 19 Sie verließen das Gebäude und entdeckten Jeremy, der gerade eine Telefonzelle verließ und sich in Richtung Wald begab. Sie schlichen ihm unauffällig hinterher. „Scully, ich möchte jetzt mal gerne wissen wohin er geht. Was sollten denn diese Fragen? `" „Sheriff Whitman hatte sich die Akten von Jerermy McKay aus Doktor Biltons Tresor kopiert. Dort standen zwei Daten, einmal der 1.1.1865 und der 1.1.1994." Mulder sah sie an. Jeremy bog in einen kleinen Waldweg ein und bemerkte nicht das die Agenten ihm folgten. Sie verfolgten ihn jetzt schon eine knappe halbe Stunde. Erfolglos. Der Himmel verdunkelte sich und es sah nach einem Gewitter aus. Die Agenten gingen immer tiefer in den Wald und wussten bereits nicht mehr wo sie waren. „Mulder, wie lange wollen Sie ihm den noch folgen.." Weiter kam sie nicht, denn Mulder hielt ihr seine Hand vor den Mund und deutete ihr an, das Jeremy stehengeblieben war. Er sah sich nach Verfolgern um und die beiden reagierten blitzschnell und konnten sich gerade noch hinter einem Gebüsch verstecken. Kurze Zeit später tauchte Craig auf, der sich neben ihm auf dem Baumstumpf setzte. „Scully, das ist Craig." Da sie nichts verstehen konnten beschloß Mulder sich näher heran zu schleichen. Er schlich sich vorsichtig auf die andere Seit der Waldlichtung und Scully blieb zurück. Sie hatten von nun an keinen Blick Kontakt mehr. „Ich hab gehört du warst bei den Bullen?" „Ja, aber durch meiner glaubwürdige falsche Aussage haben sie mich gehen lassen." „Hast du denen denn eine Andeutung gemacht?" „Nein, aber auf eine falsche Fährte gelockt." Craig glaubte ihm nicht und nach einen Pfiff, kamen auch die anderen mit Dan. Dan und die Gang kamen mit Messern auf ihn zu. „Du hast also bei der Polizei ausgesagt und mich dann angerufen und mich mit dir hier getroffen. Wie blöd bist du eigentlich?" Bevor Jeremy etwas entgegnen konnte schob Dan seine Jeansjacke zur Seite und eine 45- Magnum kam zum Vorschein. „Los Brad und Damon sucht die Gegend ab." Sie zogen sich zurück und durchkämmten die Gegend. Mulder konnte von seiner Position aus alles verstehen und zog sich zurück, aber Scully konnte es nicht. Scully bemerkte es, das einige die Gegend absuchten. Als sie sich umdrehte hatte sie eine 45- Magnum am Kopf. „Seien Sie still, sie ist geladen." Sie spürte wie jemand ihr ein Tuch mit Chloroform an die Nase drückte. Dann merkte sie nur noch, wie sie langsam bewußtlos wurde. Sie lag leblos am Boden und Brad nahm sie und verschleppte sie. Mulder schaffte es gerade noch sich vor den Jungen zu verstecken und kehrte dann im großen Bogen zu der Stelle an der sich die beiden getrennt hatten. Als er an der Stelle ankam, fehlte jede Spur von ihr. Er machte sich eigentlich keine Sorgen, denn Scully war klug und er dachte sie sei bestimmt schon zur Straße zurück gegangen. Nach einer halben Stunde fand Mulder die Straße wieder und machte sich auf den Weg zum Sheriff. Er betrat das Bundesgebäude und traf dort den Sheriff. „Haben sie die Akten schon?" „Ja, aber wo haben Sie denn Scully gelassen? Mulder blieb stehen. Draußen regnete es in Strömen und er überlegte nicht lange und fuhr in den Wald. Die Nervosität stieg in ihm an und seine Angst um Scully war groß. Auf den Straßen herrschte ein gewaltiger Wind, der bald zu einem Sturm entfachen könnte. Die Reifen quetschten, als er vor dem Waldstück zum Stehen kam. Es fing an zu gewittern und seine Taschenlampe reichte gerade mal um seine eigene Hand vor Augen zu sehen. Doch er gab nicht auf und rief „Scully!!!!" aber vergeblich. Sein Geschrei wurde vom Donner übertroffen. Er lief immer tiefer in den Wald hinein bis vor im plötzlich ein Baum in Flammen aufging. Es war ein grelles Licht, er versuchte hinein zuschauen, aber er schaffte es nicht. Er konnte nichts mehr sehen, erst nach ein paar Minuten bekam er sein Augenlicht wieder. Das Licht verschwand so schnell wieder wie es gekommen war, aber Mulder kam es vor, als hätte es länger am Himmel gestanden. Um Mulder fing sich alles an zudrehen und er kippte um. Nach einiger Zeit, wie lange wusste er nicht, denn seine Uhr war zersprungen. Er rappelte sich auf und ging auf die Stelle zu, wo der Blitz eingeschlagen war. Dort fand er einen 20$ Schein, wo: "Scully!!" drauf stand. „Verdammt" sagte Mulder sich selbst. Mulder versuchte wieder zurück zur Straße zu kommen und kam auch irgend wann als die Sonne aufging an der Straße an. im war eisig kalt. Seine Füße konnte er kaum noch spüren. Er setzte sich ins Auto und fuhr nicht zu Norris sondern zu Whitman. Er ging langsam die Treppen hoch und klopfte an seine Tür. „Agent Mulder, was machen Sie denn hier und wie sehen Sie denn aus?" „Darf ich vielleicht rein kommen?" ächzte er. Whitman ließ ihn eintreten. „Agent Mulder, Sie sind ja völlig durchnäßt und Sie fangen an blau anzulaufen. Moment, ich rufe eine Ambulanz." „Nein!!" Whitman drehte sich um. „Aber ich kann Sie doch hier nicht erfrieren lassen." „Es geht um Scully." „Agent Mulder, dort ist das Bad gehen Sie sich bitte erst mal heiß duschen, danach können Sie mir das erzählen." Mit einen Zögern sagte er: „Danke." Mulder trottete ins Bad und stellte sich erst mal unter die heiße Dusche. „Agent Mulder, ich lege Ihnen ein paar trockene Sachen vor die Tür." Nach einer halben Stunde verließ er das Bad und kam in sein Wohnzimmer, wo Whitman ihm eine Tasse Tee gemacht hatte. „Sheriff Whitman, es geht um Scully, sie ist seit gestern verschwunden. Sie hat mir erzählt, das Sie an einen Tresor mit Akten herangekommen sind. Ich möchte Sie bitten, ob Sie nach den Akten von den Familie Banzali mal schauen könnten und mir alles kopieren." „Was ist den passiert?" Mulder blickte ihn bittend an. „Ich habe sie im Wald verloren und fand nur einen 20$ Schein mit ihrem Namen. Dann tun Sie es nicht für mich sondern für Scully, vielleicht finden wir auch einen Hinweis wo Sie ist." „Ok, ich versuche es." Mulder sein Handy klingelte." „Agent Mulder ich bin es Sheriff Norris, kommen Sie bitte mit 50.000 Dollar Lösegeld in unser Revier. Dan und Graig nehmen und als Geis..." weiter kam er nicht, denn die Leitung wurde unterbrochen. „Auch das noch." 20 Er fuhr zur Bank und schlenderte zum Schalter. „Agent Mulder, ich brauche 50 tausend Dollar vom Staat.! Die Bankkauffrau bemusterte ihn gründlich. „Tut mir leid, aber das geht nicht." „Es ist aber wirklich sehr wichtig." „Tut mir leid, aber..." „Es geht um Leben und Tod, im Revier der Sheriffs wurden Geiseln genommen. „Einen Moment bitte, ich werde meinen Chef kommen lassen." Nach einigen Minuten stand ein toleranter Mann vor ihm. „Ja bitte." „Agent Mulder von FBI; ich brauche 50.000 Dollar Lösegeld, denn die Sheriffs wurden als Geiseln genommen." „Ok, ich werde das überprüfen, wie ist ihre FBI Ausweisnummer?" „JTT04710111. Fox Mulder." Er überprüfte es und es stimmte. „Ok, danke. Es könnte allerdings noch so ca. 45 Minuten dauern." „Ok, aber nun beeilen Sie sich" drängte Mulder. Nach 45 Minuten hatte er das Geld und fuhr damit hastig zum Sheriff. Als er die Treppen hochging, hatte er unerwartet eine Pistole am Kopf sitzen. Brad führte ihn rein." Craig, wir haben einen Eindringling. „Ich bin vom FBI und sollte 50.000 Dollar vorbei bringen. Norris saß auf einen Stuhl gefesselt und Dan zielte genau auf seinen Kopf. Craig nahm ihm die Tasche ab und legte seine Waffe auf den Tisch. Er staunte nicht schlecht, als er die 50.000 tausend sah. Norris war nicht gerade begeistert von Mulders Befreiungsaktion und stieß einen Seufzer aus. „Ok, es sind wirklich 50.000. Brad starrte auf das Geld und achtete nicht mehr auf Mulder. Mulder wechselte mit Norris einen kurzen Blick. Mulder schlug Brad die Waffe aus der Hand und Norris warf sich gleichzeitig zur Seite, so das Dan seinen Schuß verfehlte. Er schlug Brad nieder und da er schneller war als er Craig schoß er ihn als ersten nieder. Craig fiel zu Boden und Mulder suchte hinter einem Schreibtisch Schutz. Denn Dan hatte den Schuß gesehen und feuerte mit seiner Waffe auf den Schreibtisch, der in einer hinteren Ecke stand. Mulder schoß und traf Dan ihm Arm. Im selben Moment trafen zwei weitere aus Craigs Gang ein und schossen auf Mulder. Mulder rannte schießend hinter einen anderen Schreibtisch. Er traf Roger in der Brust. „Nein" rief Sean entsetzt und schoß Mulder in den Arm. Mulder schaffte es aber mit dem anderen Arm Sean niederzustrecken, bevor Mulder völlig durchlöchert würde. Während der ganzen Schießerei achte niemand auf die Geiseln und als es wieder still war hörte man ein Krächzen. Norris wurde in den Bauch geschossen. Mulder rappelte sich auf und rief eine Ambulanz. „Agent Mulder, geht es mit Ihrem Arm?" fragte ein älterer Sheriff besorgt. „Das ist doch nur eine kleine Wunde. Halb so schlimm." Die Ambulanz fuhr mit den verletzten ins Krankenhaus und es gab zwei Tote. Im Krankenhaus wurde Mulder versorgt und durfte, nachdem er die Kugel entfernt bekommen hatte, wieder gehen. Er schlenderte am OP vorbei, wo Norris gerade operiert wurde. Dann lief er Kline über denn Weg. „Agent Mulder, ihre Partnerin wurde gefunden , sie liegt jetzt hier im Krankenhaus. „Wo ist sie?" Kline blickte bemitleidenswert und Mulder dachte: Was ist denn? Ist ihr etwas geschehen? „Ihr geht es soweit gut, aber ich möchte bevor Sie zu ihr gehen noch etwas sagen" „Was hat sie? Ist es schlimm ?" fragte er beunruhigt. „Agent Mulder, wir haben bei ihr Enzephalitis festgestellt. Es wurde durch seltsame Viren, die wir nicht kennen, hervorgerufen. Wir können leider nichts mehr für sie tun." Mulder stockte der Atem. „Aber es gibt doch Medikamente dagegen." „Ja, sie würden bei ihr aber nichts nützen. Es würde das genaue Gegenteil bewirken. Für ihre Erreger gibt es leider keine Behandlungsmöglichkeit. So, konnten wir bei ihr nur noch die Schmerzen lindern." Mulder war geschockt und konnte nicht recht glauben was er da eben gehört hatte. „Sie hat nur noch wenige Tage zu leben und wir können nur hoffen, das sie diese Nacht übersteht." „Wo ist sie?" fragte er besorgt. Die Angst um Scully stand ihm im Gesicht geschrieben. „Dritte Tür links." Mulder betrat das Zimmer und dort lag Scully. Ihre roten Haare brachten in das Zimmer nur ein wenig Farbe. „Scully, wie geht es Ihnen?" fragte er hastig. Er nahm ihre Hand und drückte sie ganz fest. Sie sagte etwas, aber Mulder konnte es nicht verstehen. Er bückte sich zu ihren Mund herab. Er sah ihr in die Augen, aber etwas war anders. „Mulder!!" krächzte sie leise. Ein Piepsen fing an, sie hatte keinen Puls mehr. Ihr Griff ließ nach und ihr Kopf fiel zur Seite. Ihr Augenlider schlossen sich. „Nein!!" schrie er, jedoch unbewußt. „Scully, tun Sie mir das nicht an." Mulder sah sie traurig an, sie konnte doch nicht tot sein. Er drückte ihre Hand und brach fast innerlich zusammen. Er ließ es sich aber nicht anmerken. Er konnte es nicht wahrnehmen, nicht glauben was da gerade passiert war. Das war unmöglich. Doktor Kline betrat mit zwei Schwestern das Zimmer. Sie sahen den Bildschirm. Auf dem Bildschirm sah man nur noch eine gerade Linie. „Bringen Sie ihn nach draußen." befahl er. Mulder währte sich und trat vor Verzweiflung gegen mehre klinische Geräte. Er schlug mit seinen Armen wie wild um sich. Die Schwestern konnten den verstörten Mulder gerade noch nach draußen zerren. Kline sah sie traurig an und sagte: „Tut mir leid für Sie." Die Schwester setzte Mulder auf einen Stuhl und gab ihm ein Beruhigungsmittel. „Wieso sie? Weshalb? Warum?" murmelte er vor sich hin. Scully wurde auf eine Trage gelegt und Mulder sah sie als sie aus dem Zimmer gefahren wurde. Er saß da wie gelähmt. Seine Augen füllten sich mit Wasser. Das Beruhigungsmittel zeigte seine Wirkung. Mulder starrte nur auf das Tuch, bis sich die Türen des Fahrstuhls schlossen. Eine Ärztin schob Scully in die Halle und transportierte sie ins Tiefkühlfach. Die Tür wurde hinter Scully geschlossen. Mulder war wieder ansprechbar und machte sich nun auf den Weg zum Hotel. Er schlenderte verwirrt durch die Straßen und seine Gedanken kreisten um Scully. Abends im Bett weinte er um seine verstorbene Partnerin. Er konnte es nicht begreifen, sie war doch kerngesund gewesen. Warum sie? Dana, ich vermisse sie jetzt schon. Ich begreife das nicht, das kann doch nicht sein. Das Schicksal konnte doch nicht so unfair sein. Oder war es eine Tat der Regierung? Er weinte noch eine ganze Zeit um Scully, und versuchte mit dem Tod klarzukommen, bis er endlich einschlief. 21 Am nächsten Morgen erwachte Mulder erst spät. Für heute hatte er sich fest vorgenommen es ohne sie zu versuchen, was ihm aber sehr schwer fiel. Anfangs dachte er noch er hätte schlecht geträumt, aber als er dann die Scotch Flasche auf dem Nachtschränkchen sah wusste er, das es real war. Doch statt dessen stürzte er sich wieder in den Fall. Im Krankenhaus besuchte er Norris. „Morgen Sheriff, haben Sie die Operation gut überstanden?" „Ja, außer das ich noch einige Tage hierbleiben soll. Und wie geht es Ihnen? Sie wirken so bedrückt." „Ich muss Ihnen was sagen. Scully ist gestern an Enzephalitis gestorben." Norris lächelte ihn an. „Mulder, haben Sie keinen besseren Witz." Mulder nickte. „Doch schon, aber das war kein Witz, es ist die Wahrheit." Norris verging das Grinsen und sah schweigend zu Boden. „Agent Mulder, Sie werden ab sofort mit Whitman zusammen arbeiten." Er verließ den Raum und wollte mit Dan sprechen. Er betrat Dans Zimmer. „Morgen Dan ich hätte gerne noch ein paar Fragen an dich." „Könnten sie mir sagen, wie es den anderen geht?" Mulders Blick verriet nichts gutes. „Dein Bruder ist Tod und zwei Jungen namens Roger und Sean. Sean hatte die Operation gestern nicht überlebt." Dans Gesicht war angeschlagen. „Würdest du mir denn jetzt einige Fragen beantworten?" Er sagte nichts. „Du könnest wegen Aussage Verweigerung zur Rechenschaft gezogen werden." Es tat sich immer noch nichts. „Ich werde auch ein gutes Wort für dich einlegen." „Einverstanden, aber sie werden mit denen reden, ja??" Mulder nickte. Dann schießen sie mal los." „Woher hattet ihr die Waffen?" „Sie kamen per Schiff aus Kolumbien mit dem Schiff wurde ich auch nach in die USA geschmuggelt." „Von wem?" „Sagen Sie, ich möchte aber nicht zurück nach Kolumbien. Ich möchte hier bleiben bitte!" Mulder sagte nichts, sein Blick verriet, das Mulder auf sein Fortfahren wartete „Sie werden von einem Unternehmen namens Royse hierher transportiert. Da gibt es zwei große Bosse, einer wird glaub ich Roman genannt. Wir machen auch sozusagen für Sie die Drecksarbeit. Wer von den Geschmuggelten nicht für ihn Drogen unters Volk mischt, wird entweder bis zum Tod gefoltert, aber die meisten werden lebendig begraben." „Kennst du einen Jungen namens Jeremy Mc Kay? „Ja....." Weiter kam er nicht den von draußen kam ein Schuß, der seinen Kopf durchbohrte. Mulder duckte sich, aber Dan war auf der Stelle tot. Der Schütze hatte gut gezielt und traf ihn mitten in den Kopf. „Verdammt" sagte Mulder. Schwestern kamen von draußen rein, weil sie denn Schuß gehört haben. Sie fanden Mulder neben der Leiche. „Er wurde von draußen erschossen. Ich möchte gerne, das eine von Ihnen die Station sichern soll und für Ruhe sorgen soll. Auf seinem neuen Handy rief er Whitman an, der auch sofort kam. „Whitman, er wurde erschossen. Ich war ihm gerade am verhören, da kam ein Schuß von draußen und er war auf der Stelle tot. Er erzählte etwas von einem Unternehmen namens Royse." Bei Royse wurde Whitman hellhörig. „Royse, die Firma hatten wir schon mal fast dran gekriegt, aber wegen mangels an Beweisen wurde nichts draus und der Fall wurde eingestellt." „Können sie mir denn die Akten besorgen?" „Ja, was hat ihnen denn nun Dan erzählt?" „Er sagte, das Royse Drogen unters Volk mischt und wenn sie es nicht tun werden sie gefoltert....." Mulder berichtete ihm von dem Gespräch und Whitman sagte: „Wegen Schmuggeln und Drogen wollten wir ihn dran kriegen." „Können sie mir trotzdem die Akten von den Banzalis besorgen?" flüsterte er ihm ins Ohr. „Brad sollte auch in Schutzhaft genommen werden." „Ja, ich würde vorschlagen, wir begeben uns nachher mit einigen Leuten in den Hafen und schauen uns das Unternehmen mal an. Es tut mir übrigens leid wegen Dana." „Eigentlich müsste ich Ihnen ja das Beileid aussprechen." „Was ist Roman Sandmirsky für ein Mensch?" „Er ist eiskalt. Um nicht aufzufliegen, würde er garantiert auch seine eigene Mutter umbringen." Kurz darauf fuhren zu Zelkjo Banzali um ihm von dem Tod seiner Söhne zu unterrichten. Als Zelkjo den Sheriff und FBI Agenten sah, öffnete er die Tür und ließ sie eintreten. „Mister Banzali, es gibt schlechte Neuigkeiten. Ihre beiden Söhne wurden erschossen." Zelkjo starrte in die Luft und das einzige, was er herausbrachte war ein „Oh." Sie sind also Tod, da hat Roman ernst gemacht, dachte Zelkjo . Mulder beobachtete ihn ganz genau und er schien dies alles nur zu spielen. „Wer hat sie denn ermordet?" fragte er verstört, zumindest versuchte er es so darzustellen. „Das wissen wir noch nicht, aber wir werden es noch heraus finden." antwortete Whitman. „Würden Sie mich bitte jetzt alleine lassen" bat Zelkjo. „Natürlich." Auf dem Weg zum Auto fragte Mulder: „Er scheint aber nicht gerade traurig darüber zu sein. Mir kommt es eher vor als hätte er mit den Morden auch etwas zu tun." „Den Eindruck hatte ich auch, wir sollten ihn uns mal gründlich unter die Lupe nehmen. Am Nachmittag fanden sich fünf Männer eines Einsatzkommandos und Whitman und Mulder am Hafen ein. Sie schlichen sich an das Unternehmen und stürmten es. Zwei gingen zuerst rein darauf folgten zwei. Sei betraten Schritt für Schritt das Haus. Ein Mann der am Eingang saß, hatte fürchterlich Panik bekommen und wurde geknebelt. Sie schritten in die erste Etage, wo sich die Büros befinden. Einige Männer saßen an den Tischen und hoben, als sie die Waffen sahen, die Hände. „Wo ist Roman Sandmirsky?" rief Mulder. „Wo ist er" wiederholte er noch mal. Als keiner antwortete, ergriff Mulder einen Mann und hielt ihm die Pistole an den Kopf: „Wo ist er? Ich knalle dich ab. Ich meine es ernst." „Ok Ok, er ist auf seiner Yacht, das steht vor der Firma. „Es ist die Gloria." „Na also. Vier blieben zurück, damit keiner Roman warnen kann. Mulder, Whitman und ein Mann schlichen sich an die Yacht. Dort saßen zwei Wachen, die sie unauffällig mit einem Elektroschock Gerät ausschalteten. Sie näherten sich der Gloria langsam hinter einigen Gebüschen, die am Wasser wuchsen. Sie schlichen auf dem Deck und ein Schuß fiel. Mulders Begleiter des Einsatzkommandos wurde niedergeschossen und flog ins Wasser. Die Beiden suchten Deckung. Durch den Schuß kamen Roman und alle Besatzungsmitglieder aufs Deck und umzingelten Mulder und Whitman. „Wen haben wir denn da? Sheriff Whitman und ein netter Begleiter. Wollen Sie mich etwa wieder verhaften? Ich glaube das funktioniert irgendwie nicht, wenn ich mir das hier so ansehe. Sie stecken in einer wirklich schlechten Situation." griente Roman. Roman war ein selbstbewußter Mann, der vor nichts Angst hatte. Zudem war es schwer, ihr zu verhaften. Er würde ausbrechen und bei seinen Kontakten in Kolumbien, wäre es erst recht kein so großes Problem. Seine Kastanien farbenen Haaren glänzten, Als ein kleiner Sonnenstrahlen auf das Deck strahlte. Die Beiden bekamen Handschellen an und wurden unters Deck gebracht. Sich zu wehren wäre Sinnlos, da es sieben Männer waren. Dort angekommen brüllte Roman: „Wo ist sie?" Auf dem Boden lagen zerschnittene Fesseln, aber keine Spur von ihr. „Sie hat einige Waffen genommen. Chef." „Wer hat denn auf sie aufgepasst? Los geht an Deck sie kann noch nicht weit sein." Einige seiner Leute gingen an Deck und schlichen dort herum. „Schade, sie hatte wirklich Ausstrahlung." Mulder erlaubte sich „Wer" zu fragen. „Das geht Sie nichts an, obwohl Agent Mulder ich beobachte sie schon eine ganze Zeit und es wäre doch wirklich Schade für die Welt, wenn sie auf einmal tot wären." griente er. Draußen fielen Schüsse und man hörte Wasser platschen. „Oh, da ist wohl jemand über Bord gegangen." Roman setzte sich und trank seine Tasse Tee aus. Die Beiden saßen gefesselt auf einem Stuhl und konnten jeder Zeit von Roman erschossen werden. Er schaute auf die Uhr und murmelte vor sich her: „Wo bleiben die beiden denn?" Er wurde langsam nervös und rief: „Ey, wo seid Ihr denn?" Es herrschte Stille. „Scheiße" Er nahm das Telefon und wählte drei Leute seine Truppe an und sagte sie sollen so schnell wie es geht auf die Yacht kommen. „Ey Roman, haben Sie jetzt Angst?" „Klappe halten." „Aus mit dem Spiel Roman Sandmirsky." sagte der über Bord Gegangene des Einsatzkommandos. Er hatte eine Kugelsichere Weste an und stand nun naß an der Tür. „Aber nicht doch, sehen Sie ich habe hier zwei Geiseln." sagte Roman, der versuchte auf ihn einzureden. Mulder sah seine letzte Hoffnung dahin schmelzen. Doch der Mann hatte jetzt auch eine Waffe am Kopf, denn Romans Leute waren gekommen. Roman zog vergnügt an seiner Zigarette. Seine Leute gaben ihm ebenfalls Handschellen und setzten ihn auf einen Stuhl. Zwei Leute begaben sich nach draußen, um nach Eindringlingen Ausschau zuhalten. Es klopfte an der Tür und Zelkjo Banzali betrat das Unterdeck. Roman setzte sich mit seinem Freund Zelkjo Banzali an einen Tisch und sie tranken Tee miteinander. Mulders Verdacht hatte sie mit dem Eintreffen Banzalis bestätigt. „Zelkjo, wie finden Sie denn meine hübsche Gefangene?" „Die die gestern beim Tee an deren Stelle saß?" Sie sahen zu den Gefangenen rüber. „Ja genau, die hübsche Rothaarige. Mulder dachte sich nichts dabei und im selben Moment klingelte das Handy das auf dem Tisch lag. Mulder dachte zuerst sein Handy würde klingeln, aber er hatte sein wahrscheinlich bei deren Gefangennahme verloren. „Ja:" „Roman, hier ist Ihre treuste Mitarbeiterin, leider ohne Drogen und ich hätte gerne mein Handy wieder, das sie gerade es in der Hand halten. Schmeckt ihnen der Tee?" Sie legte auf. Roman wirkte bedrückt und Zelkjo fragte: „Wer war denn dran?" „Sie, und sie kann uns sehen." Roman stand auf und blickte sich um. Mulder sah Whitman sehr seltsam an. 22 Es fielen Schüsse. „Nein, hoffentlich sind nicht meine beiden Leute gefallen. Dieses Biest sah so zahm aus, aber das passt gar nicht zu ihr." Mulder war immer noch verwirrt. Roman nahm das Handy und forderte eine Helikopter an, der ihn abholen sollte. „In einer viertel Stunde Ok, ich warte." „Ich glaube er will abhauen" flüsterte Whitman Mulder. Nach einer viertel Stunde hörte man den Helikopter. „Wen von den beiden Geiseln sollen wir denn mitnehmen?" fragte Roman hochnäsig. „Ich würde Mulder vorschlagen." Sie entschlossen sich für Mulder und legten Bombe. „Sie wird in genau 15 Minuten explodieren. Also viel Spaß in Ihren letzten 15 Minuten. Der Helikopter landete auf dem Deck der Yacht und Roman, Zelkjo und Mulder stiegen an Bord. Whitman blieb zurück. Der Helikopter startete und flog weg. Whitman ließ noch ein kleines Hilfegebet aus und bereitet sich schon mal auf den Tod vor. Den Helikopter hörte man noch, Sandmirsky wollte sehen wie Whitman in die Luft gang. Dann waren Schritte zuhören. „Schade Mulder, das ihr Freund jetzt sterben wird. Das Schicksal meint es wohl nicht gut mit Ihnen. Ich wette auf meinem Landsitz wird es Ihnen ganz gut gefallen oder sollen wir Sie doch lieber über Bord werfen?" griente Roman. Mulder saß gefesselt im Helikopter und wollte nicht mit ansehen wie er in die Luft geht. Der Helikopter startete und flog über das Meer. Immer weiter vom Boot weg. Die Schritte näherten sich und eine rote junge hübsche Frau kam zum Vorschein. „Dana!! Dich schickt der Himmel, aber ich dachte du seiest tot." „Wer hat dir denn das gesagt?" „Doktor Kline. Aber mach mich schnell los dort ist eine Bombe." „Noch drei Minuten." Scully versuchte mit einer Nadel die Handschellen zu öffnen, aber es klappte nicht, da sie flüssiges Eisen in das Schlüsselloch vor der Gefangennahme getan haben. „Ich bekomme es nicht auf. Sie ging zurück aufs Deck, weil sie dort eine Zange gesehen hatte. Scully brach die Ketten durch. Noch 1 Minute bis zur Explosion. Whitman wühlte noch in Roman Schreibtisch herum und nahm einen Haufen Papiere mit. „Jean, wir müssen uns beeilen. Noch 10 Sekunden bis zur Explosion. Scully und Jean rannten so schnell sie konnten vom Boot runter. Die Yacht explodierte mit einem lauten Knall und es flogen überall Teile von der Yacht durch die Gegend. Eine Druckwelle ließ die beiden durch die Luft fliegen. Sie landeten auf weichen Gras. Die Yacht stand in Flammen und das Einsatzteam, das sich noch in der Firma befand erschrak durch die Explosion. „Das ist das Hausboot von Sandmirsky" schrie einer. Die Blätter die Whitman noch mitgenommen hatte flogen durch die Luft und er versuchte sie wieder einzusammeln. „Jean, du sagtest vorhin ich sei tot." Er blickte zu ihr hinauf und sah sie gewissenhaft an. „Doktor Kline hat gesagt du seiest tot und deine Leiche liegt in der Leichenhalle. Sandmirsky hat Mulder." „Ich weiß, der Helikopter ist verschwunden." „Dana, komm wir sollten schnell die Unterlagen bearbeiten, vielleicht finden wir einen Hinweis wo Mulder stecken könnte. In Whitman Wohnung breiteten sie die Blätter aus und fingen sie an zu durchblättern. „Dana, möchtest du vielleicht einen Kaffee?" fragte Jean. „Ja, gerne." „Dana, wo warst du überhaupt?"Sie blickte ihn unwissend an. „Ich weiß es nicht." In den Unterlagen fand Scully einfach keinen Hinweis auf Mulder. Keine Besitzerurkunden, nichts. Whitman brachte den Kaffee und das sie in den Akten nichts gefunden haben, erzählte Jean ihr, was in den letzten Tagen, alles passiert ist. „Dann haben die mich also geklont?" „Sowie es aussieht." Auf Roman Landsitz saß Mulder in Roman Arbeitszimmer geknebelt und sogar mit Eisenketten gefesselt. Mulder machte einen hoffnungslosen Eindruck. Roman saß hinter seinem Schreibtisch und betrachte Mulder triumphierend. „So wie es aussieht, ist unser Sheriff wohl entkommen. Da hinter steckt bestimmt sie. Wenn ich sie erwische." fluchte er. Was war das für eine sie von dem er dauernd redete? „Agent Mulder, ich bezweifle, das Sie hier je wieder ohne ein schlechtes Gewissen herauskommen" griente Roman genußvoll. Er wollte fortfahren, aber sein Telefon klingelte. Er nahm ab und Mulder horchte gespannt zu. „Tun Sie es! Aber bereiten sie alles so vor wie wir es besprochen haben, sie lebt noch. Wenn es schief läuft Plan B und töten sie auf keinen Fall ihn." „Ok" und die Stimme am anderen Apparat beendete das Gespräch. Roman hatte verstanden und Mulder hatte das Gespräch wenig Informationen gebracht, dass einzige was er verstand war: „Tun Sie es." „So Agent Mulder, die Stunde der Ereignisse rückt immer näher." Der Butler brachte den geknebelten Jeremy McKay ins Zimmer, wo er und Mulder waren. Jeremy stand da wie angewurzelt. Der Butler zerrte den Jungen auf einen Stuhl in die Ecke und feselte noch seine Beine. Sein Butler gab ihm eine silberne fein polierte Knarre. Er zielte damit auf den Fuß von Jeremy. Ein Schuss fiel und Jeremy schrie aus Leibeskräften. Dann schoss er auf Jeremys anderen Fuß und schon wieder ertönte der grelle Schrei von Jeremy. Mulder sah angewidert zu. Er wollte Jeremy töten um vermutlich ein Beweisstück zu beseitigen. Aber was war sein Motiv. Welche Sinn steckte dahinter?? Er ließ Jeremy Qualen erleiden und Mulder konnte mit ihm fühlen, schließlich wurde er auch schon öfters angeschossen. Sogar von seiner vertrauten Partnerin Scully. Roman sah genussvoll zu Jeremy runter, der Schrie und vor Schmerzen und weinte. Das Blut rann aus seinen Füßen und der Teppich färbte sie mit kleinen roten Blutspuren. Mulder sah alles mit und er hasste Roman dafür, das er Jeremy die Qualen erleiden ließ. Ein grelles Licht erhüllte den Raum. Ein Licht, das greller war als die Sonne. Mulders Augen schwollen für einen Moment lang an und den Moment lang wusste er nicht mehr, wo er war. Das gleiche passierte Roman. Er ließ die Waffe sinken und kippte um. Das Licht verschwand spurlos. Mulder und Roman kamen wieder zu sich und waren noch ein wenig benommen wegen des Lichtes. Jeremy war verschwunden, auch die Blutspuren auf dem Teppich waren weg. Es lagen nur noch die Fesseln einsam am Stuhl und von Jeremy keine Spur. Roman schien äußerst verwirrt zu sein und verlor trotzdem noch nicht die Fassung. Er versuchte cool zu wirken, um sich keine Schwäche ansehen zu lassen. „Das war ein kleiner Vorgeschmack auf Ihre Zukunft, nur etwas anders. Aber trotzdem siegt am Ende der Tod. Wegbringen!!" befahl er dann. Roman ließ Mulder aus dem Zimmer bringen und führte dann ein Gespräch mit einem seiner Komplizen. Der Butler brachte Mulder geknebelt in ein Zimmer, wo er eingeschlossen wurde. Das Zimmer hatte keine Fenster und nur eine Türe aus Stahl. Der Raum war dunkel und Mulder hörte nur wie die Tür verschlossen wurde. 23 Abends betraten Scully und Whitman, das Krankenhaus und suchten Doktor Kline. Als sie ihn entdeckten, fielen Kline fast seine Unterlagen aus der Hand. „Doktor Kline, könnten wir bitte den Bericht über Dana Scully haben?" fragte Whitman. „Aber natürlich. Wir haben die Leiche von Dana Scully, aber sie wurde noch nicht obduziert." Kline blickte verwirrt auf Scully. „Darf ich mir die Frage erlauben, wen Sie dabei sich haben." „Das ist Agent Dana Scully." „Aha." Er wirkte sichtlich verwirrt und er dachte schon er hätte irgendwelche Halluzinationen. Sie bekamen die Akten und betraten den Kühlraum. Scully holte die Leiche aus dem Tiefkühlfach und ihr lief es kalt den Rücken hinunter. In Whitmans Anwesenheit, fing sie mit der Autopsie der Leiche an. Sie schnitt die Leiche auf du suchte nach Anhaltspunkten der DNS. Sie verglich die DNS mit der DNS vor dem Tod. Die DNS zeigte leichte Veränderungen auf. „Das Nukelotid zeigt diese Veränderungen. Die DNS wird immer undeutlicher. Dieser Klon weist aber weder grünes Blut, wie in unseren früheren Fällen auf. Die Entstehung scheint mir unklar, aber die Lage des ganzen Körpers weist auf Pathenogenes hin." Die gefundenen Tatsachen, kamen mit in den Krankenbericht. Nach der minimalen Autopsie, saßen Scully und Whitman in seiner Wohnung und suchten im Computer alles über Roman Sandmirsky. Ohne Erfolg. Es gab keine Besitzerurkunden, seine Eltern waren tot und über Bekannte und Freunde stand nichts da, die einzigen Freunde die sie heraus fanden, wurden alle erschossen. „Ich glaube kaum, das wir etwas finden, er war ein Alleingänger und hat nur einige, uns unbekannte Freunde." Unter der Tür wurde ein Umschlag durch geschoben. „Psst!" Whitman hatte etwas gehört. „Da war etwas an der Tür" flüsterte er zu Scully. Er schlich zur Tür und sah den Umschlag. „Dana, hier der wurde unter der Tür durch geschoben. Er setzte sich zu ihr und öffnete den Umschlag. Er holte einen Zettel heraus wo drauf eine Adresse und Mulders Name drauf stand. „ „Ich überprüfe es" Jean ging zum Computer, aber laut Computer gab es gar kein Haus an dieser Stelle am See. „Ich lasse es auf Fingerabdrücke untersuchen." Jean und Scully fuhren zum Quartier und ließen es dort untersuchen. Keine Fingerabdrücke. Jean legte seinem Kollegen einen Zettel auf den Schreibtisch, wo der Ort drauf stand. Sie wechselten einige Blicke und fuhren dann zu der nicht existierenden Adresse. Sie fuhren durch einsame Gegenden und Menschenleere Ortschaften. Es gewitterte und sie waren die einzigen, die bei diesem Wetter mit dem Auto fuhren. Scully zitterte am ganzen Körper, denn bei Jeans Wagen war die Heizung kaputt. „Dana, ich habe hinten im Kofferraum eine Wolldecke." Sie sah in zitternd an und das Auto kam mit quietschenden Reifen zum Stehen. Jean stieg aus und holte aus dem Kofferraum die Decke. „Hier" „Danke" stotterte Scully. Die Gradzahl im Auto zeigte nur noch -1 Grad an. Das Gewitter verschwand so langsam, aber dafür fing es an zu Hageln und der Wind wurde stärker. Die Straßen wurden immer rutschiger und im Auto waren es sehr niedrige Temperaturen. Schon –2Grad. Scully war eingeschlafen und Whitman rührte sich kaum nur, eben nur noch das Lenkrad. Da mitten in der Dunkelheit tauchte ein Licht auf, er fuhr schneller und bald erkannte man eine Raststätte. Jean weckte Scully auf. „Dana, aufwachen". Ihnen kam einen angenehme warme Luft entgegen, als sie die Tür zur Raststätte öffneten. Es war nichts los und der Barkeeper sah müde und gelangweilt aus. Sie setzten sich an den Tisch und bestellten sich beide einen schwarzen Kaffee. Whitman breitete die Landkarte aus und sie hatten fast noch 130 Meilen zufahren. Sie saßen gerade mal 15 Minuten dort, als Scully schon wieder weiter wollte. Ihr Kaffee war auch schon leer, während Jeans noch voll war. Scully stand auf und sackte zusammen, sie blieb bewußtlos am Boden liegen. „Dana!!!" Er sah die Tasse und probierte kurz, im Kaffee war etwas rein getan wurden. Jean sah den Barkeeper boshaft an, der guckte wiederum verlegen. „Was haben Sie in den Kaffe getan?" brüllte Jean. Er zückte seine Waffe und richtete sie auf den Barkeeper. Der guckte verwundert und antwortete prompt: „Ein Betäubungsmittel und Drogen." „Was!!! Sie sind doch verrückt" Whitman geriet in Zorn. „Sie Mistkerl er kam auf ihn zu und schlug ihn ins Gesicht, so dass er nach hinten taumelte und mit dem Kopf gegen die Vorderplatte der Bar fiel und regungslos am Boden liegen blieb. Dann ging er zu Scully, hob sie vorsichtig auf und trug sie in den Wagen. Scully saß leblos im Wagen. Für eine kurze Zeit hatte sie ihr Bewußtsein wieder, aber sie war gleich wieder weg. Das Betäubungsmittel zeigte volle Wirkung und er konnte nur warten, bis die Wirkung nachlies. Jean fuhr vorsichtig, denn draußen war es gefroren und so brauchte sie fast drei Stunden bis zu der Adresse die sie erhalten hatten. Es war schon drei Uhr nachts und Scully hatte noch kein Lebenszeichen von sich gegeben. 24 Die Stromleitung zu dem Haus war unterbrochen, nur in der zweiten Etage brannte eine Kerze. In dem Zimmer saß Roman mit einen paar Leuten, er hatte gerade die Nachricht erhalten, das Scully unter Drogen steht und das sie vor drei Stunden an der Raststätte waren. „Danke Edward. So Leute, Ihr hab es gehört, sie könnten jederzeit hier auftauchen. Bereitet schon mal alles vor. Und holt Agent Mulder und lasst ihn freundlicher Weise mal etwas Luft schnappen und er soll 100% dabei zuschauen." Die Leute verließen den Raum und Roman schaute zum Fenster raus und wartete bis sie kommen. Scully kam langsam wieder zu sich und Whitman machte das Licht aus: Es waren nur noch 4 Meilen bis zu dem beschriebenen Ort. Sie kamen nach zehn Minuten dort an und stiegen aus und schlichen sich langsam ans Haus. Scully fühlte sich geschwächt und hatte bei ihren ertsen Schriiten große mühe auf den Beinen stehen zu bleiben. Selbst hier regnete es noch. Sie passten auf, wo sie hintaten. Sie näherten sich langsam der Tür und plötzlich blitzte es und Roman hatte sie im hellen Schein des Blitzes entdeckt. Übers Handy informierte er alle blitzschnell. Jean lief vorsichtig die Stufen hoch und holte erst sein Handy heraus um auf dem Revier anzurufen. „Kein Empfang!" sagte er verzweifelt. „Wir müssen es zu zweit schaffen." Er sah zu ihr rüber und sie nickte. Sie zogen ihre Waffen und sie entdeckten ein Schild an der Tür wo „Willkommen in der Hölle" drauf stand."Sie müssen wissen, das wir kommen. Vielleicht waren es sie, die uns hier hergeführt haben. Sei vorsichtig!" Sie hielten ihre Waffen in Kopf Höhe mit beiden Händen umklammert. „Los" Jean trat die Tür auf und Scully ging herein. Die Räume waren dunkel. Whitman ertastete den Lichtschalter und drückte den Knopf immer hoch und runter. Aber das Licht funktionierte nicht. Mit der Waffe immer nach vorne gerichtet gingen sie systematisch durch die Räume. Alles sah ganz normal aus. Eben wie in einem normalen Haus. Am Ende des Korridors gab es eine Abzweigung. Eimal gab es einen noch weiteren Korridor und eine verzierte Holztür. Und in die andere Richtung gab es auch einen Korridor, wo man allerdings nicht das Ende sah. „Ich geh den rechten Korridor entlang." sagte Jean. Scully nickte und sie trennten sich. Als Scully den Gang entlang gang und sich wieder umdrehte war von Jean keine Spur mehr. Scully kam zu der verzierten Tür und öffnete sie. Jean, war so langsam am Ende des Ganges und es ging eine Treppe rauf und eine Treppe runter. Er sah nach unten, wo es stockfinster war und von dort kam so ein übler Geruch her. So wie in der Gruft. Er entschloß sich nach oben zu gehen. Er ging Schritt für Schritt die Treppe hoch. Die Treppen knarrten bei jedem Schritt. Je weiter er nach oben ging, desto heller wurde das Licht und für einen Moment verlor er beinahe das Gleichgewicht und seinen Augen schwollen an. Das Licht war so grell, das er wenn auch nur versuchte die Augen aufzumachen erblinden würde. Das Licht verschwand spurlos und er bekam sein Augenlicht wieder. Er kam oben an und hielt die Waffe immer noch nach vor gerichtet. Ein schmaler Lichtstrahl kam unter einer Tür zum Vorschein. Er näherte sich ihr langsam und wollte sie öffnen, aber sie klemmte. Er stieß dagegen, aber sie wollte nicht aufgehen. Er versuchte es immer wieder und wieder, aber es war erfolglos. Plötzlich klingelte sein Handy. Er sah verwundert auf das klingelnde Handy. Er ging dran. „Na, Ihr seid ja schon da. Oh, hast du etwa unsere kleine Rothaarige allein gelassen? Das tut mir aber leid. Hast du denn gar keine Angst um sie." „Du Schwein, wo ist Mulder?" „In der Hölle." Er beendete das Gespräch ohne das Jean noch etwas sagen konnte. Jean trat heftiger gegen die Tür und sie schlug auf. Ein weiterer Korridor. Der Korridor war so hell beleuchtet, das in das Licht etwas blendete. Er ging vorsichtig am Ende des Korridors zu. Die Tür kam immer näher. Er wollte sie öffnen, aber sie ging auch nicht auf. Scully öffnete die Tür und gelang in einen großen Saal, der hell beleuchtet war. Der Boden war aus schimmernd blauen Marmorsteinen und an der Decke hingen Kronleuchter. Mitten im Saal führte eine breite Treppe, wie in einem kleinem Schloß nach oben. Das Marmor funkelte im ganzen Saal und an den Wänden hingen alles Gemälde. An einer Wand stand ein Tisch mit einem Brunnen, wo Kokosnüsse bewässert wurden. Von außen hätte man nie gedacht, dass das Haus von innen wie eine Villa aussieht. Sie ging mit der Waffe nach vorn gerichtet am Brunnen vorbei und die Kokosnüsse sahen richtig appetitlich aus. Sie hörte oben etwas runterfallen, das zerschmetterte. Sie erschrak leicht und hielt ihre Waffe nach oben und ging vorsichtig die Treppen hoch. Ihr Blick war in die Richtung gerichtet aus der das Geräusch kam. Sie kam oben an und sah auf dem Gang die Scherben einer Porzellanvase liegen. Sie ging an den Scherben vorbei, immer gerade aus. Es war ganz still. Eine Tür fiel zu und sie drehte sich um. Nichts. Sie blickte noch einige Sekunden in die Richtung, wo eine Tür zugefallen war und wollte sich wieder umdrehen, als Roman mit dem gefesselten Mulder vor ihr stand. Mulder stand gefesselt und geknebelt mit Eisenketten umsäht neben Roman.. Romans Pistole war an Mulder Schläfe gerichtet. Mulders Augen funkelten, als er die lebendige Scully sah. Sie ist noch am Leben, aber sie war doch gestorben. Mulder war leicht verwirrt und binne Sekunden schossen im einige Möglichkeitn durch den Kopf. „Legt die Waffe hin, oder dein Partner bekommt eine süße, kleine, wirklich nette Kugel durch den Kopf geblasen. Sie legte vorsichtig die Waffe hin und Van, einer von Romans Leuten, nahm ihre Waffe und zielte mit ihr auf Mulder. Jean brach die Tür durch und war im gleichen Raum wie Scully, nur oben. Auf der gegenüberliegenden Seite sah er Scully. Er schlich sich langsam heran, allerdings wurde er von zwei Männern erwischt und zu Roman gebracht. „Roman, wir haben hier noch einen Eindringling." Whitman sah verlassen zu Scully. „Habe ich Ihnen denn nicht geraten besser auf Sie aufzupassen?" Roman schaute ihn siegreich an. Los zur Treppe." Sie gingen in Richtung Treppe und ihre Chancen wieder heil raus zukommen waren gleich null. Von oben sah der Saal wunderschön aus, das Blau gab eine mysterische Atmosphäre wieder. Als Roman die Waffe unüberlegt wegstecke und den Raum betrachtete, schlug sie Van die Waffe aus der Hand und trat ihm in die Eier. Van zuckte schmerzhaft zusammen und Scully lief weg. Roman sah sie laufen und schickte seine Leute hinterher. Sie lief in einen Raum, wo es stockfinster war. Sie rempelte einen Stuhl an und entdeckte eine Tür durch welche sie weiter lief.... 25 Roman blieb bei Mulder und spielte mit der Waffe. „Zu Schade Agent Mulder, das Sie sehr bald Ihre Partnerin töten werden." „Mmmh" „Ach verstehe, Sie können nicht reden" Roman riss im das Klebeband vom Mund. Mulder zuckte schmerzhaft zusammen. „Niemals" antwortetet Mulder. „Doch, Sie werden, zwar gegen Ihren Willen, aber sie werden." sagte Roman siegessicher. „Zu Schade, das Sie ihr nicht mehr Lebe wohl sagen können. Aber wer die Wahrheit sucht, muss auch mit den ganzen Konsequenzen rechnen." „Sie mieses Schwein." „Na na na, so was sagt Mann doch nicht. Genießen sie noch ihre Momente ohne tot plagende Schuldgefühle. Und diesmal wird es sogar das Original sein." Sein Handy klingelte. „Roman ging dran. „Es wird Zeit, tötet sie." „Verstanden" Mulder, der gelauscht hatte erkannte die Stimme vom Krebskandidaten. „So nun wird es Zeit." Roman befestigte Mulder an einem Flaschenzug, der bis in die Mitte des Saals reichte. Am Flaschenzug hing eine Eisenkiste, mit Steinen drin. Sie war ca 200 kg schwer. Die Ketten des Flaschenzuges wurden mir Mulders Handschellen verbunden, sodassw enn sein Kraft nachlies, die Kiste zu Boden fallen würde und Mulder an die Decken gehene würde. Noch musste er die Kiste nicht halten. Sie war mit der Kette noch an der hinteren Wand, drei Meter hinter Mulder, befestigt. Mulder machte das keine große Angst, wenn er an die Decke knallen würde, aber wenn seine Vermutung war wäre, dann würde es ihm was ausmachen. Er beschäftige sich mit der Frage, wo Scully sei. Ob ihr was passiert ist. Oder ob sie entkommen konnte. Was hatten Romans Andeutungen für einen Wert? Überstimmte es mit seiner Vermutung? Roman stand an der Treppe und schaute Mulder mit einem eiskalten Blick an. Scully wusste nicht mehr wo sie war. Sie irrte durch das Haus wie ein hilfloses kleines Mädchen. Mal lief sie Treppen rauf mal wieder welche runter. Ihre Orientierung war verschwunden. Sie blieb für einen kurzen Moment stehen und nahm Stimmen ein Stück hinter ihr wahr und sah Lichter einer Taschenlampe. Sie rannte weiter und kam schließlich an einer Treppe an. Scully stolperte die Treppen runter und blieb stehen. Sie nahm einen mörderischen Gestank war. So, als wäre sie in einer Gruft. Sie sah sich um und sah auf die Schnelle keinen Ausweg und lief weiter die Treppen hinunter. Ihr Atem wurde immer schneller und die Stimmen wurden immer lauter. „Sie muß hier irgendwo sein." hörte sie ihre Verfolger sagen. Die Treppen hörten auf und es wurde kalt. Die Treppe war direkt an den See geführt, wo ein luxeriöses kleines Motorboot stand. Sie sah sich um und versteckte sich hinter einigen Kisten. Sie sah wie die Taschenlampen näher kamen. „Sucht, sie muss hier irgendwo sein." Scully sah sich um, aber da wo sie war gab es keinen Ausweg. Dort war nur noch Wand. Sie spürte ihren schnellen Atem, und hoffte nicht entdeckt zu werden. „Los sucht hinter den Kisten mal nach." Die Lampen kamen näher und einer sah etwas huschen und rief: „Sie ist hier irgendwo." Es kamen immer mehr und jemand nahm einen Feuerlöscher und schlug Scully nieder. Sie blieb leblos am Boden liegen. Jemand nahm sie hoch und brachte sie zu Roman zurück. Die Zeit kam näher. Whitman stand noch bei Roman und er gab dem Befehl in Niederzuschlagen. Van schlug ihn nieder, mit mehreren Tritten in die Eier, als Rache für den Tritt von Scully. Als Mulder Scully sah schrie er: „Scully!!!" Van nahm dann Scully, und legte sie genau unter die Kiste, die an der Decke des Saals hingund Mulders Vermutung bestätigte sich. „Agent Mulder, wenn ich Sie jetzt los lasse, dann landen Sie genau auf ihr und dann ist sie so Leid es mit tut tot." Mulder sah nach unten, dort lag Scully, immer noch bewußtlos. Die schwere Eisenkiste würde sie erschlagen und Roman hätte mit seiner Aussage gewonnen. Scully war immer noch bewußtlos und Roman sah Mulder zu wie sich Panik und Angst in Mulders Gesichtbreitmachte. Er schaute ihm so zehn Minuten zu. Roman schaute auf die Uhr. „So, es ist an der Zeit gekommen sich zu verabschieden. Viel Spaß in der Zukunft Agent Mulder, und werfen Sie für mich ihr auch eine Rose ins Grab." Er verbeugte sich und rückte mit seiner Truppe ab. An der Ausgangstür sah er den verängstigten Mulder noch einmal ab und gab seinem Kompliezen den Befehl, die Ketten von der Wand zu lösen, so dass nur noch die Kiste halten könnte. Whitman lag bewusstlos am Boden. Mulder konnte die Kiste nicht halten und knallte an die Decke. Die Kiste fiel nach unten und die Geräusche des Aufpralls hallten durch die Halle. Mulder blickte panisch und voller Angst um seine Partnerin nach unten. Er sah nur ihren Kopf, der Rest ihres Körpers war unter der Kiste begraben. „Scully!!!!, Scully!!!" schrie er, aber nichts rührte sich. Mulder zappelte an der Decke und es war eine Frage der Zeit, bis sich die Haut von seinen Handgelenken Stück für Stück abzuschürfen begann. Whitman wurde wach und sah den zappelnden Mulder an der Decke hängen, dann sah er die schwere Kiste auf Scully liegen. „Warten Sie Agent Mulder, ich werde Ihnen helfen." Er sprang auf und versuchte Mulder zu befreien. Er hechtete durch eine Tür in einen anderen Raum, den er anfangs gesehen hatte, und kam mit einer Zange und Leiter wieder raus. Er befreite Mulder und zusammen versuchten Sie die Kiste von Scully zu bekommen. Nach einigen Minuten war die Kiste über Scully verschwunden. Mulder fühlte ihren Puls, er war schwach, sehr schwach sogar, aber noch da. Ein kleiner Hoffnungsschimmer spiegelte sich in Mulders Gesicht wieder. „Sie lebt" sagte Mulder. Er blickte erstaunt zu Whitman rüber: „Auf was warten Sie noch Whitman, los versuchen Sie Roman und die anderen noch zu bekommen." Whitman nickte und rannte los. Mulder versuchte ihren Puls zu stabilisieren und blies Sauerstoff in ihre Lungen, aber es half nicht viel. „Scully!! Scully, kommen Sie schon wachen Sie auf, Sie können mich doch nicht allein lassen!" sagte er verzweifelt, aus seinen Auegn liefen Tränen, die auf Scully tropften Er versuchte es immer wieder und wieder, aber sie kam nicht zu Bewusstsein. Er fragte sich warum sie nur gekommen seien, hätten sie ihn mich dich sterben lassen und sie könnte friedlich weiter leben, so wie sie es verdient. „Scully!!! Hören Sie mich?" Nichts. Weder ein Nicken noch sonst was. „Scully!!! Scully!!!" rief er verzweifelt.. „Scully, wenn ich sie jetzt küsse, wachen Sie dann auf?" Sie rührte sich nicht. Kein zucken, keine Fingerbewegung. Einfach nichts. Er küsste sie kurz auf den Mund. Er blies wiederrum Sauerstoff in ihre Lungen, aber es half nichts. „Scully!!! rief er verzweifelt, aus seinen Augen liefen die Tränen, wie ein Wasserfall und alles tropfte auf Scullys Gesicht. Er hoffte, das sie nicht Tod war, denn damit hätte er sie umgebracht. Er sah dann zu ihr hinunter und eine Träne von ihm tropfte wieder auf ihr Augenlid. Plötzlich schlug sie die Augen auf. Sie versuchte es, aber es ging zuerst nur ein blinzeln, bevor sdie eine Gestalt über ihr erkennen konnte. Sie sah einen verweinten Mann, über dessen Gesicht ein Lächeln huschte. „Wo bin ich?" sagte sie leise. „Scully, Sie leben." Mulder sah sie lächelnd an. „Wer sind Sie?" sagte sie leise. Mulders Lächeln verschwand. „Ich bin es Ihr Partner Mulder." Scully konnte sich an nichts erinnern. Sie kannte diesen Mann nicht. Scully sah Mulder in die verweinten Augen. Sie betrachte ihn und sagte schließlich: „Tut mir leid, ich kenne Sie wirklich nicht." „Scully, wissen Sie denn wie Sie heißen?" Sie überlegte und schüttelte ihren Kopf. „Können Sie sich bewegen?" „Ich glaube schon." Sie versuchte sich zu bewegen, aber jede kleine Anstrengung schmerzte ihr. Aber sie schaffte es schonmal ein Bein leicht zu bewegen. „Ich kann mich doch nicht so richtig bewegen, mein Körper gehorscht mir einfach nicht." Mulder sah den Schmerz in ihren Augen, nicht allzusehr von den Schemrzen, vielmehr daran, dass sie sich nicht mehr erinnert. „Warten Sie ich helfe Ihnen." Mulder hob Scully vorsichtig hoch und bewegte sich mit ihr nach draußen. Mulder schoss eine Bemerkung Romans durch den Kopf, das er Schuldgefühle haben würde, diese aber nicht so lange ertragen müsse. Ihm kam ein schrecklicher Gedanke durch den Kopf. Er lief, so schnell er konnte mt Scully aus dem Haus und versuchte beim Laufen aufzupassen, damit Scully nicht noch mehr Schmerzen erleiden muss. Sie kamen an den langen Korridoren an und blickten sich verzweifelt um. Es gab zwei lange Korridore, ohne ein sichtbares Ende. „Welche Richtung?" sagte er etwas verzweifelt. Er sah beängstigt zu Scully herunter und sie wechselten Blicke und dann schlug Mulder in den rechten Korridor ein. Sie hofften den richtigen Weg zugehen. Sie sahen einen weiteren Korridor entlang, auch alles dunkel, aber nicht so dunkel wie die anderen. Mulder lief den Korridor entlang und entdeckte die Umrisse einer Tür. Er lief hastig darauf zu und mit einem Satz gelangen sie ins Freie. Draußen angekommen rannten sie in den Wald und als sie ein paar Meter vom Haus entfernt waren, explodierte es. Ein gewaltiger Knall durchbrach die einsame Stille und ein roter Feuerball stieg zum Himmel empor. Der dunkle Himmel bekam einen feurigen Rotstich, was wie eine toll verzierte Farbenpracht aussah. Die Zwei wurden von der Druckwelle noch einige Meter vom Haus weggeschleudert. Sie flogen wie kleine hilflose Äste vom Haus weg. Sie landeten alle beide auf weichen Moos ganz in der Nähe der Klippe. Alle beiden waren vom Sturz unverletzt, nur Scully hatte der Sturz einige Schmerzen extra beigefügt. Sie sah Mulder an und schloss ihre Augen. Mulder nahm ein Motorengeräusch war und lauschte ganz genau. „Psst!." Das Motorengeräusch kam irgendwo hier aus der Nähe. Mulder sah sich suchend um und entdeckte ein fahrendes Motorboot auf dem Wasser. Er drehte sich um und sagte Scullly: „Scully, können sie hier, genau hier liegen belieben und auf mich warten?" „Ja." „Ich versuche Roman noch zu fassen." Nach den Worten machte er sich auf den Weg. Mulder hechtete die Treppen zumSteg hinunter, wo er Motorboote sah. Er erblickte Whitman an einem der Moorboote, wie er versuchte, das Boot zum Laufen zu bringen, aber etwas stimmte mit dem Boot nicht. Agent Mulder, der Motor funktiomiert nicht richtig. Mulder verzog sein Gesicht nachdenklich und erblickte eine weiße Plane. Er ging hin und nahm die Plane von ihm. „Hier ist noch ein anders Motorbo.." Whitman sah ihn wissend an. „Ich weiß!" Das Boot hatte ein Leck und so war eine Verfolgung nicht möglich. Der letzte Hoffnungsschimmer in Mulders Augen erlosch und vor Wut trat er neben einem den am Boot liegenden Werkzeugkasten. Mulder wurde von einem Hass überzogen, der seine Wut anstiegen ließ, so dass er mehrere Male gegen den Werkzeugkasten trat. Bei jedem Tritt zuckte es Whitman durch die Glieder. Mulder Gesicht verwandelte sich zu einer Bestie. Mulder hasste Roman nicht, weil er ihn fast getötete hatte, sondern versucht hat Scully mit ihm als Mittel umzubringen. Und dass er es verwirklicht hat war noch schlimmer. Er trat wieder gegen den Kasten. In seinem Herzen war es der Schmerz, der in so wütend machte. Der Schmerz, dass Scully sich nicht mehr an ihn erinnerte. Er, mit dem sie schon fast fünf Jahre zusammen gearbeitet hatte. Mit dem sie so vertraut war. Der Schmerz saß tief, so dass er noch mal gegen den Werkzeugkasten trat. „Agent Mulder, lassen Sie das! Hören Sie auf!" rief Whitman genervt. Mulder nahm die Stimme zwar nur halb war, hörte aber trotzdem auf. Whitman blickte seufzend zu ihm hinüber. „Na endlich, was soll den das?" sagte er beruhigt. Mulder drehte sich um und sah Whitman enttäuscht an. „Ich weiß auch nicht was das gerade sollte, aber ich will Roman sehen und zwar hinter Gittern." Mulder und Whitman machten sich etwas enttäuscht auf den Weg zurück zu Scully. Scully saß noch still auf dem Moos und sah sich um. Überall lagen die Trümmer des einst so schönes Hauses. Ihr Blick wanderte vom Meer und sie nahm ein Geräusch hinter sich wahr. Sie blickte in den Wald und sah für einen kurzen Augenblick etwas im Wald huschen. Sie konnte nicht erkennen was es war. Scully stand mühsam auf und wollte es suchen, aber sehr weit am sie nicht. Ihr wurde schwindelig und alles drehte sich um sie und der Wald verschwamm vor ihren Augen. Es wurde immer dunkler und dunkler, bis sie nichts mehr sah. Alles war schwarz. Sie verlor das Bewusstsein und sackte in sich zusammen. Landete 10 m von der Stelle, an der Mulder sie verlassen hatte, hinter Steinen auf hartem Boden. ......ihr schoss ein vertrautes Bild durch den Kopf. Sie sah ein Poster ein Bild an einer Wand hängen Mit der Aufschrift „I want to believe" Dieses Bild war gekommen und gegangen wie ein Blitz. Sie konnte auf diesen Gedanken nicht eingehen. Sie sah wieder dieses Bild, es kam immer wieder. Immer nur das gleiche Bild...... „Scully! Scully!!" rief Mulder laut und sah sich suchend um. Er entdeckte sie nicht. Es war zu dunkel hier draußen. „Scully!!!" rief Mulder wiederholt. Aber nichts. „Scully!!!!!" riefen beide laut. Sie waren leise und hofften irgendein Lebenszeichen von ihr zu hören. Aber nichts. Es blieb still. „Scully!!!!" riefen sie erneut. Wieder nichts. „Wir müssen sie suchen." sagte Whitman. Die Beiden gingen durch die Trümmer. Überall lagen Steine verstreut und der Marmorboden schimmerte ein wenig im Schein des Mondes. Asche lag auf de Boden überall. „Scully!!!!" versuchten sie es erneut. Wieder nichts. Sie gingen weiter und näherten sich so langsam der träumenden Scully. „Ich hoffe wir finden sie bald." „Ich auch, hoffentlich ist ihr nichts passiert" sagte Mulder. Es fing leicht an zu regnen. Sie gingen weiter und Mulder entdeckte eine Gestalt hinter einem Stein. „Scully!" rief Mulder und lief auf sie zu. Whitman hinterher. Sie war lag regungslos am Boden. „Scully" „Scully, hören Sie mich?" Sie sah ihn an und nickte. Er setzte Scully auf und sah sie mit einem Lächeln an. „Ich habe etwas gesehen." „Was?" fragte Mulder sofort. Whitman lächelte sie an. „Ich habe ein Bild oder so etwas ähnliches gesehen. Mit der Aufschrift „I want to believe":" „Scully, das ist ein Poster aus meinem Büro." sagte Mulder freudig und blickte ihr erleichtert in die Augen. Er streichelte ihre Wange. „Ihre Erinnerung kommt wieder. Nur noch ein paar Tage und sie werden sich an alles erinnern können." Sie sah ich hoffnungsvoll an und lächelte. Er nahm sie auf den Arm und trug sie zum Wagen. „Er setzte sie auf den Rücksitz und schloß die Tür hinter ihr. Mulder war schon auf dem weg zum Fahrersitz, als ihm einfiel, das er nicht wusste wo man her kam und wie man zurück kommen würde.. „Sheriff, Sie fahren. Ich kenne den Weg nicht hier her." Mulder stieg hinten ein und Whitman fuhr den Weg zurück. Scully saß neben Mulder und lehnte sich zurück. „Scully, können Sie sich an vielleicht noch irgendeine Kleinigkeit erinnern? Zum Beispiel, wie Sie gerade eine Leiche sezieren oder Skinner Rede und Antwort stehen?" witzelte Mulder. „Nein." antwortete sie. Mulder ließ einen lauten Seufzer aus. Whitman erhöhte die Geschwindigkeit und Scully schlief langsam auf Mulders Schoß ein. Mulder spürte sichtlich ihre Wärme. Und sie fuhren die kahle Landstraße entlang, bis man von ihrem Auto nur noch einen kleinen Punkt am Horizont sah. 26 Mulder und Scully saßen in Washington D.C in Skinners Büro. „In welcher Verbindung stand den Roman Sandmirsky mit Jeremy McKay?" fragte Skinner. „Er ist laut Berichten der Sheriffs ein Mitglied des Drogenkartells und Leiter eine gentechnologischen Einrichtung in Kolumbien. Jeremy, war ein Versuchsobjekt, oder eher gesagt seine Mutter, Badja Banzali. Mutter auch von Craig und Dan Banzali" berichtete Mulder. „Haben Sie irgendwelche Beweise dafür?" „Nein, von Badja Banzali fehlt jede Spur und die Leichen von Dan und Craig Banzali sind verschwunden, sowie der Leichnam von Agent Scully. Sandmirsky hat sich wahrscheinlich ins Ausland abgesetzt und ist unauffindbar, wie Zelkjo Banzali auch." „Jeremy McKay, ist also durch ein Licht verschwunden, wo sie dabei waren, sich aber nicht sicher sind." „Ja Sir, dieses Licht war so grell, das man nichts hätte sehen können. Jeremy muss genau wie die Mädchen durch das Licht verschwunden sein." „Die Mädchen sind immer noch verschwunden und in dem Bericht steht etwas über Magenschleimhaut, was bitte hatte sie mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun?" fuhr Skinner etwas gereizt Mulder an. „Das ist mir unerklärbar. Die Untersuchung der Schleimhaut wurde nicht beendet und die gefundene Schleimhaut ist aus dem Krankenhaus verschwunden." Mulder runzelte die Stirn, und Scully saß auf dem Stuhl, als wäre sie gelähmt. Sie konnte sich immer nur an Bruchstücke des Falls erinnern, aber an sonst schon wieder an fast alles. „Agent Scully!!" Skinner blickte sie hoffnungsvoll an. „Seit dem Tod des Jungen Jeremy hörten die Verschwinden auf, trotzdem bezweifle ich das die Mädchen durch außerirdische Lebewesen entführt wurden" mischte sich Scully ein. „Sie haben weder Beweise, noch eine genaue Erklärung. Das wollen Sie wirklich in dem Bericht so stehen lassen?" „Ja Sir." Skinner erhob sich von seinem Sessel und starrte zum Fenster heraus. Er war nicht zufrieden mit dem Ergebnis der Arbeit. 27 Es war ein trüber Tag und auf dem Friedhof fand eine Beerdigung statt. Es war die Beerdigung von Margaret Scully. Der Wind wehte leicht und die Sonne, hatte sich am heutigen Tag noch gar nicht blicken lassen. Die Beerdigung von Scullys Mutter fand nur im kleinen Rahmen statt. Die meisten waren enge Verwandte, aber es waren auch einige da, die mit ihr engen Kontakt hatten. Sogar ihre Friseurin und Hausärztin waren anwesend. Ihr Sarg lag auf dem Grab. Darum standen Stühle auf denen die Verwandten saßen und vorne in der ersten Reihe saßen Dana und Bill. Scully trug ein schwarzes langes Kleid. Ihre Haare hatte sie sich zurück gesteckt und sie trug eine Sonnenbrille auf der Nase. Neben ihr saß ihr Bruder Bill, in einem schwarzen Smoking. Scully dachte an all die schönen Zeiten mit ihre Mutter. Sie konnte sich wieder an alles erinnern. Zuhause, hatte sie Fotoalben durch geblättert und ihr Bruder Bill hatte ihr von all den Bildern eine Geschichte erzählt. Sie konnte sich an alles erinnern, ihr fehlte nichts. Pater McCue stand mit einem Buch in der Hand neben dem Sarg. Er hielt den Segen über Margaret Scully. „Wir haben uns heute hier versammelt um Abschied von Margaret Scully zu nehmen. Sie war eine liebevolle Mutter, die es verstand ihre Kinder zu..........." Scully verschwand in Gedanken. Sie erinnerte sich, wie sie früher immer Weihnachten gefeiert haben, wie sie alle schweren Zeiten zusammen bewältigt hatten. Wie sie den Tod von Melissa und ihrem Vater zusammen verarbeitet haben. Wie sie mit ihre Mutter die Zeit, in der sie Krebs hatte durchgestanden hatte. Über all den Mut den sie ihr gegeben hatte. Sie erinnerte sich noch genau daran, wie sie früher in ihrem Garten immer gegrillt hatten und es immer lustig war. Die Stimmung war immer humorvoll, gelassen, voll mit Liebe überzogen. Sie sah ihr Lächeln das ihr ganzes Gesicht umhüllte. Es war einfach schrecklich, das sie jetzt ihre Mutter verloren hatte. „........Gott möge ihre Seele gnädig sein." Den Segen hatte sie fast gar nicht mit bekommen. Nur die letzten Worte nahm sie war. Nachdem ihr Segen ausgesprochen wurden war stimmte die kleine Kapelle ein Lied an. Es gab die Hoffnung, Trauer und die Armseligkeit wieder. Währenddessen wurde der Sarg langsam hinuntergelassen. Scully sah alles ganz genau. Aus Scullys Augen liefen die Tränen und sie schaffte es nicht sie zu unterdrücken. Der Sarg bewegte sich immer mehr in Richtung Boden. Aus vielen Augen liefen Tränen. Eine kalter Wind überzog den Friedhof. So langsam standen einige Verwandten auf und gingen langsam auf das Grab zu und blickten hinein. Ihre Augen waren genau so mit Tränen voll wie die ihren. Der Sarg war aus Eichenholz und war voller Freundlichkeit sowie es zu Margaret passte Sie warfen rote Lilien, Rosen in allen Farben, Nelken und ganze Sträuße mit allen möglichen Blumenarten hinein. Der Sarg wurde geschmückt und bald sah man auf dem Grab eine ganze Blumentracht liegen. Die Verwandten und Freunde verließen langsam den Friedhof und ließen die Trauer auf sich wirken. Bill trat an den Sarg heran und warf einen Strauß roter Rosen in den Sarg. Seine Augen waren ganz rot. Er blieb einige Moment stehen und wendetet sich dann an seine Schwester. Vor dem Friedhof fuhr ein dunkel blauer Ford vor. Mulder saß in dem Wagen und auf dem Beifahrersitz lag eine weiße Tulpe. Er stieg aus und näherte sich Scully. 20 Meter hinter ihr blieb er stehen. Er sah, wie Bill sich dem Grab entfernte und Scully alleine dort stand. Sie stand einige Minuten still und warf dann rote Rose hinein. Mulder näherte sich ihr langsam. Scully sah, den mit Blumen verzierten Sarg, sie ging in die Hocke und starrte nur auf das Grab. Mulder schlich sich langsam an sie heran. Er berührte sie an der Schulter und Scully sah Mulder. Sie stand auf und blickte Mulder verweint an. Durch die Sonnenbrille, sah er ihre Augen nicht. „Es tut mir leid wegen ihre Mutter." Er warf die Tulpe ins Grab. Scully sah traurig auf die Tulpe. „Ist schon gut Mulder", antwortete sie. Mulder sah sie mitleidig an. Er erfasste ihre Hand und streichelte sie. „Scully, das Leben geht weiter." Sie sah in an und er umarmte sie. Er strich ihr durch Haar und drückte sie ganz fest an sich. „Mulder, nach dem Tod meiner Mutter sind Sie der einzige Vertraute in meinem Leben, und dafür danke ich Ihnen, dass es Sie gibt." Mulder brachte ein Lächeln über die Lippen, die Worte hatten ihn gerührt. Und er drückte Scully noch fester an sich und küsste sie auf die Stirn.